Gemeinde Rosengarten

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Jakobsweg

Unterwegs sein

Jakobsweg

Pilgern ist unterwegs sein, sagt man. Es beinhaltet vieles: Das Aufbrechen, das Gehen, das Rasten und Ausruhen, das Ankommen, Einkehren und sich Verabschieden, die Wegsuche, den Irrweg, die Ankunft, die Wandlung, die Heimkehr.

Die Jakobswege

"Jakobswege" durchzogen im Mittelalter ganz Europa wie ein engmaschiges Netz. Sie sind die prominentesten Beispiele wirklicher "Routen des Glaubens, der Buße und des Gebetes". Kein Wunder, dass der Europarat 1987 die Jakobswege "zur ersten europäischen Kulturstraße Europas" erklärt hat, begegnen sich auf ihm doch seit über tausend Jahren die Völker Europas.

Pilgerweg

Bisher gab es noch eine zweihundert Kilometer große Lücke auf dem Jakobs- Pilgerweg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Rottenburg am Neckar. Diese wurde nun geschlossen und führt von Schwäbisch Hall auch über Rosengarten nach Murrhardt über Winnenden und Tübingen nach Rottenburg am Neckar. Auch in unserer Gemeinde ist der Weg mit Metalltäfelchen von Tullau über Uttenhofen nach Rieden, über den Kelterbuckel und die Lichte Platte oberhalb von Sanzenbach Richtung Oberrot beschildert. Die Gemeinde beteiligte sich mit 350 EUR an der Beschilderungsaktion des Pilgerweges. Auf dem Rathaus ist für 0,50 EUR im Bürgerbüro ein Faltblatt "Pilgern auf dem Jakobsweg" erhältlich.

Wegeverlauf

Etappe von Schwäbisch Hall nach Murrhardt:

Aus dem Kochertal Aufstieg bis auf die Tullauer Höhe, schöner Höhenweg und wieder steiler Abstieg nach Tullau, erneuter Aufstieg zur sanft gewellten Landschaft des "Rosengarten" bei Uttenhofen, offene Landschaft bis zum Rand des Schwäbisch Fränkischen Naturparks, dann auf und ab durch schöne Wälder, durch das Rottal und abwärts ins Murrtal.

Einkaufen/Einkehren: Schwäbisch Hall, Uttenhofen, Murrhardt

Vom Marktplatz - am Fuß der großen Treppe von St. Michael - und vor der Touristeninformation geht man die "Neue Straße" abwärts zum Kocher und über die Henkersbrücke. Nach der Brücke steht rechts die säkularistische Johanniterkirche. Man geht halb links hoch durch die "Heimbacher Gasse" und biegt nach links in die "Lange Straße" ein. An der evangelischen St. Katharinenkirche vorbei geht man weiter bis man zu den Ruinen der Stadtbefestigung kommt. Dort geht man links der Straße auf dem parallel zur "Steinbacher Straße" verlaufenden Gehweg. Die Fußgängerbrücke zum Bahnhof erreicht man über einen Treppenturm mit Aufzug.

Ab dem Bahnhof ist der Jakobsweg identisch mit dem Albvereinsweg (rotes Kreuz auf weißem Grund). Man geht am Bahnhof vorbei Richtung Südosten. Hat man die Güterschuppen passiert, hält man sich rechts und geht über die Fußgängerbrücke, die über die Gleise führt. An der ersten Verzweigung des Weges geht man links eine Treppe hoch. Oben geht man geradeaus weiter bei einem Spielplatz und einer mächtigen Eiche. Man befindet sich hoch über dem Steilufer des Kocher mit schöner Aussicht über Schwäbisch Hall und später auch zur Großen und Kleinen Comburg. Dort, wo von links ein Weg aus dem Tal dazu kommt, geht man rechts hoch, bis man auf ein kleines Asphaltsträßchen kommt, dem man nach links folgt. An der nächsten Abzweigung geht man nach links auf einen Spielplatz zu ("Eduard-Krüger-Weg"). Man geht danach wieder links am Waldrand entlang und vor einem kleinen Sportplatz wieder links auf einen als Rad- und Fußweg gekennzeichneten Weg. Dieser führt nun recht steil hinab in das Tal des Kocher.

Kurz vor Tullau kommt man bei der Eisenbahnbrücke herab auf die Straße und folgt ihr nach rechts bis in die Ortsmitte von Tullau, biegt dort rechts ab zur Dorfkirche und zum Tullauer Schlösschen. Durch den Torbogen betritt man den Hof des Schlösschens, wendet sich im Hof nach links und kommt auf einen asphaltierten Fußweg, der am Ortsausgang wieder auf den Kocher-Jagst-Radweg mündet. Man folgt ihm parallel zur Straße. Beim Friedhofparkplatz mündet der Weg in die Landstraße. Vorerst muss man auf der Straße weiter aufwärts gehen, bis der Radweg nach links abzweigt. (In Zukunft soll der Radweg schon am Parkplatz "Friedhof" nach links über die Straße und vorbei am Friedhof auf die Höhe führen). Man folgt dem Radweg und nach einer Rechtskurve geht man den ersten Abzweig nach links, dann nochmals rechts und links auf das Dorf Uttenhofen zu.

Kurz vor Uttenhofen biegt der Radweg nach links ab. Man geht aber geradeaus an einem Fabrikgebäude vorbei bis zu einer Wendeschleife. Dort geht man geradeaus auf einen schmaleren Weg und zwischen Feldscheunen hindurch. Man passiert ein Privatgrundstück (der Weg ist für Fahrzeuge gesperrt, aber für Fußgänger frei). Nach einem Bauernhof biegt man rechtwinklig nach rechts ab und geht auf einen Fußweg ("Kapellenweg"). Man kommt durch Gärten und Viehweiden hindurch zur B14. linker Hand, bevor man die Straße erreicht, steht die Kapelle St. Sigismund. Hier die Straße überqueren und links an der Bäckerei vorbei geradeaus weitergehen ("Vaihingersgässle"). Am Ende des Gässchens geht man scharf rechts ("Etzgasse"), stößt auf den "Kornweg" und folgt ihm scharf links. Er führt pfeilgerade auf das Dorf Rieden zu.

Am Ortsanfang kommt man zur Straße "Wasserturm" und geht diese geradeaus weiter. Man stößt auf die "Friedhofsstraße" und folgt dem "Ziegelberg" abwärts. Man geht die "Klostergasse" nach links und dann nach rechts bis zur ungewöhnlich großen evangelischen Marienkirche. Der Weg führt durch den Kirchhof und am Gemeindehaus entlang (überdachter Rastplatz) hinunter. Unterhalb der Kirche folgt man der Straße nach links bis zur Brücke über die Bibers, weiter geradeaus und zweigt nach rechts auf den "Herdweg" ab. Weiter oben geht es an der Weggabel links, dann nochmals links und den nächsten Querweg rechts hoch bis zum Spiel-, Grill- und Rastplatz "Kelterbuckel". Für 2 km ist der Jakobsweg jetzt identisch mit dem Albvereinsweg blauer Punkt. Wir sind im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, den wir erst wieder nach Oppenweiler verlassen.

Man nimmt oberhalb des Spielplatzes den unbefestigten, mittleren von drei Wegen (nicht den Schotterweg rechts und nicht den ebeneren Waldweg links!), quert einen Schotterweg und steigt gegenüber auf einen schmalen und zuerst sehr steilen Pfad parallel zu einem tief eingeschnittenen Hohlweg auf. Auf der Höhe wird der Weg eben und bequem. An der nächsten Gabelung hält man sich links und folgt der Muschelmarkierung sowie dem blauen Punkt.

Achtung! Kurz bevor der Weg auf ein von links kommende Sträßchen stößt, biegt der Jakobsweg nach links in einen unauffälligen Waldweg ab. (Der Albvereinsweg wird hier verlassen). Man kommt dann auf das erwähnte Sträßchen und folgt ihm nach links leicht abwärts. In einer sanften Linkskurve zweigt man schräg nach rechts auf einen Schotterweg ab. Man kommt auf eine Gabelung, geht kurz rechts auf einem unbefestigten Waldweg bis zur nächsten Gabelung, dort wieder links auf einen Grasweg und dann geht es steil abwärts bis zu einem befestigten Weg, dem man nach links am Bach entlang abwärts folgt ("Kratzerweg"). Man stößt dann nach der Überquerung des Baches auf eine breitere Fahrstraße, die von rechts herab kommt und geht sie nach links abwärts weiter am Bach entlang ("Sellbachweg"). Von rechts mündet ein Bach. Man hält sich links auf der Fahrstraße und geht über die Brücke. Am rechten Ufer des Baches beginnen nun Wiesen und Felder. Man erreicht bald die ersten Häuser des Oberroter Ortsteils Obermühle, geht hinunter zur "Rottalstraße", wendet sich nach rechts, quert die Straße und geht auf dem Radweg talaufwärts bis zur Abzweigung nach links über die Brücke und zur Ebersberger Sägemühle.

Auf dem weiteren Weg bis Murrhardt verläuft mit dem Jakobsweg auch der "Fünfsteineweg". Auf der Straße ("Burgstraße") geht man an dem Freizeitheim vorbei aufwärts durch den Wald, danach den ersten befestigten Feldweg nach rechts leicht abwärts("Flinsbergweg").

Dieser führt erst eben am Hang entlang und steigt dann leicht an. Rechts auf der anderen Seite dieses kleinen Tales sieht man einen einsam gelegenen Hof (Dexelhof). Man biegt weder rechts noch links ab, bleibt am Hang, geht an der nächsten Gabelung rechts (Schranke), an der folgenden Gabelung links hoch. An der nächsten Kreuzung geht es geradeaus, man passiert den "Prügelsee" und kommt über eine S-Kurve hoch zur Straße zwischen Wolfenbrück und Mannenweiler. Dieser folgt man nach links bis nach Wolfenbrück.

Ab hier ist der Jakobsweg auch wieder identisch mit dem Albvereinsweg (roter Punkt). Im Dorf geht man rechts und weiter die Straße entlang. Nach dem Ortsende, bei einem kleinen Teich und im Scheitelpunkt einer Linkskurve, führt der Weg geradeaus und weg von der Landstraße. Man erreicht den Wald und geht erst ein Stück am Waldrand entlang. Wo der Weg in den Wald hinein führt, geht man halb links auf einen schmalen Weg. Man zweigt an der kurz darauf folgenden Gabelung halb rechts ab. An der nächsten –Gabel geht es wieder rechts auf einen schmalen Pfad steiler bergab. Dieser Pfad überquert im Zickzack ein Waldsträßchen und führt weiter steil bergab. Noch zweimal wird ein solches Sträßchen überquert und nach wenigen Metern erreicht man dann den Waldrand und geht dort rechts weiter hinunter ins Tal. Bei der nächsten Gabel geht man links und bleibt immer in der Nähe des Bachlaufs, bis man den Ortsrand von Siegelsberg erreicht hat. Dort trifft man auf den Limesweg, der bis zum Ortsende mit dem Albvereinsweg und dem Jakobsweg identisch verläuft. Am Ortsende geht man geradeaus weiter (der Limesweg biegt nach links ab), passiert ein Gewerbegebiet, geht an der nächsten Kreuzung schräg gegenüber auf einen kurzen Fußweg und halb links auf der "Siegelsberger Straße" Richtung Zentrum. (Geht man an der letzten Kreuzung links, erreicht man nach rund 200 m die Jugendherberge).

An der Rümelinsmühle vorbei, unter der Bahnlinie durch und über die Ampelkreuzung erreicht man den Marktplatz von Murrhardt. Rechts vom Rathaus befindet sich das Naturparkzentrum. Nochmals rechts kommt man zur Stadtkirche mit der Walterichskapelle.

Weitere Informationen

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